Samstag, 26. März 2011

Erreicht Fukushima-Fallout die Dimension von Tschernobyl?

wissenschaft.de - Erreicht #Fukushima-Fallout die Dimension von #Tschernobyl?:

"Brände, Dampfwolken und nun radioaktiv verseuchtes Wasser im Reaktorkeller: Viele Nachrichten lassen darauf schließen, dass die drei zerstörten Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima I nicht mehr dicht sind. Allerdings ist wenig bis gar nichts darüber zu hören, wie viel radioaktives Material wirklich in die Umwelt entweicht. Die Grafik des Betreibers Tepco von Messstationen am Kraftwerk zeigt nur wenige Spitzen bei der Strahlendosis. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA meldete dagegen gestern, dass die Strahlendosis 21 Kilometer vom Kraftwerk entfernt fast auf das 600-Fache des natürlichen Wertes erhöht ist. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) kommt aufgrund verschiedener Messwerte zu der Einschätzung, von der Anlage Fukushima I gehe 'eine massive und andauernde Freisetzung von Radioaktivität in die Umwelt' aus. Etwas konkreter sind die Ergebnisse von Gerhard Wotawa von der österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien. Er hat die Menge der radioaktiven Isotope Jod-131 und Cäsium-137 berechnet, die Fukushima I während der ersten drei Tage, vom 12. bis 14. März freisetzte. Das Ergebnis: Die Werte liegen fast so hoch wie bei der Katastrophe von Tschernobyl."

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